Stellen Sie sich eine Suppe mit Buchstabennudeln vor. Kinder lieben sie, und dies nicht nur weil sie schmeckt. Nein, deutlich interessanter ist es, eifrig in der Suppe herumzustöbern und in guter „srabble“-Manier Wörter zusammenzusuchen. Weniger spannend, dennoch einen Gedanken wert, wäre es, die Buchstabennudeln in Ihrer Suppe alphabetisch zu sortieren. Oder ginge Ihnen das zu weit?

Betrachten wir es aus einem anderen Blickwinkel. Stellen Sie sich dazu vor, die Suppe wäre Ihr Arbeitsbereich, die Buchstabennudeln Ihre Arbeitsinstrumente und -materialien.
Tag für Tag schwimmen Sie darin Bahn für Bahn, ständig auf der Suche nach Akten, Informationen, Arbeitsutensilien, um nur einen kleinen Teil möglicher Störfaktoren in Ihrem Arbeitsalltag zu nennen. Unter dem Gesichtspunkt derartiger Zeitverschwendung erscheint der Gedanke einer alphabetischen Sortierung in einem völlig anderen Licht.

Hand aufs Herz: Wieviel Ihrer Arbeitszeit verschwenden Sie täglich?

KEINE? Sind Sie sicher? Überlegen Sie noch einmal genau. Oft sind es die kleinen Störungen oder mittlerweile zur Routine gewordene und trotzdem unnötige Schleifen die Sie drehen, die Ihre Produktivität am Arbeitsplatz behindern. Die folgenden Fragen unterstützen Sie dabei herauszufinden, welche dies an Ihrem Arbeitsplatz sein könnten.

  1. Wie lange Zeit benötigen Sie zu Beginn Ihres Arbeitstages, um Ihren Arbeitsplatz so zu organisieren, damit Sie loslegen können?
  2. Wie oft sortieren Sie Ihren Arbeitsplatz, um weiterarbeiten zu können?
  3. Wie oft beantworten Sie wiederkehrend die gleichen Fragen?
  4. Wie oft stoßen Sie Arbeitsvorgänge neu an, weil Sie gestört wurden?
  5. Wie oft suchen Sie nach notwendigen Arbeitsmaterialien?
  6. Wie oft tun Sie Dinge, die gar nicht Ihre Aufgabe sind?

Und, sind Sie einen Schritt weiter gekommen? Vermutlich ist es so und Sie haben in der einen oder anderen Frage Umstände erkannt, die Sie in Ihrer täglichen Arbeit stören.

Wenn Sie ungeachtet dessen zu Beginn Ihres Arbeitstages mehr als 5 Minuten Zeit investieren müssen, um überhaupt arbeiten zu können, wäre das allein ein Indikator für notwendige Verbesserungen. Beachten Sie darüber hinaus, dass es sich lediglich um einen kleinen Auszug möglicher Störfelder handelt.

Wir gehen noch einen Schritt weiter und rechnen zusammen, wieviel Zeit in Ihrem Betrieb insgesamt pro Jahr unproduktiv verstreicht. Multiplizieren Sie dazu

 Ihre eigene tägliche „unproduktive“ Zeit  mit der Anzahl der Arbeitstage pro Jahr und der Anzahl der Mitarbeitenden im Betrieb ⇒ Im Ergebnis kommt da schon einiges an verschwendeter Arbeitszeit im Betrieb zusammen!

Es lohnt sich darüber nachzudenken was passieren muss, dieser Verschwendung zu begegnen, sie auszuschalten, mindestens aber auf das Unvermeidbare zu reduzieren. Und das ist im Grunde genommen so einfach:

  1. Sortieren und Trennen  →  Ausmisten!
  2. Spielregeln aufstellen  →  Standardisieren!

Die 5S-Methode unterstützt diesen Prozess. Durch konsequentes Aussortieren, Ordnen und Standardisieren und mit der erforderlichen Disziplin aller Mitarbeitenden erreicht die 5S-Methode neben einer Verschlankung der Arbeitsprozesse deren optimale Wertschöpfung.

Dies zu verdeutlichen vertieft dieser Kurs

  1. grundlegende Gedanken zur 5S-Methode
  2. Ziele und Nutzen der 5S-Methode
  3. die Funktionsweise der 5S-Methode
  4. Werkzeuge und Hilfsmittel der 5S-Methode und deren Anwendung

Am Ende dieses Moduls 

  • verstehen Sie die Hintergründe und Schwerpunkte der 5S-Methode
  • kennen Sie die systematische Vorgehensweise der 5S-Methode und verstehen die Zusammenhänge zwischen den 5 unterschiedlichen S-Schritten
  • kennen Sie die Werkzeuge und Hilfsmittel der jeweiligen S-Schritte und 
  • sind in der Lage, aktiv an einer an die 5S-Methode angelehnte Maßnahme mitzuwirken und Ihren Beitrag zur betrieblichen Verbesserung zu leisten.

 

Kurs Kurrikulum

Grundlegende Gedanken zur 5S-Methode
Wer hat’s erfunden? 00:00:00
Die 5S-Methode im Büro 00:00:00
Auf der Suche nach Störfaktoren und Zeitfressern 00:00:00
Ziele & Nutzen der 5S-Methode
So funktioniert die 5S-Methode
Die 5S-Schritte im Einzelnen 00:00:00
Hinweise & Hilfsmittel
Achtung – Hier lauert Gefahr! 00:00:00
Der Werkzeugkasten 00:00:00
5S mal praktisch

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