Ablenkung minimiert, Leistung optimiert

Die Corona-Krise hält die Welt seit Wochen in Atem. Sie dominiert die kollektive Agenda in einem nie dagewesenen Umfang und sorgt täglich für Schlagzeilen. Die einschneidenden Einflüsse sind deutlich und weitreichend spürbar. Mehr denn je verlangt diese Situation nach Umsicht und Verantwortungsbewusstsein eines jeden einzelnen.

Für die Unternehmen bedeutet dies, den Fokus (noch stärker) auf die eigene innere Stabilität und damit auf wichtige und wesentliche Themen zu legen. Diese Challenge ist eine zentrale Managementaufgabe. Sie hilft Organisationen nicht nur dabei die Krise zu bewältigen, sondern sie trägt auch zur Optimierung der Leistungsfähigkeit bei. Ablenkungen minimieren und Leistung optimieren – heute eine der dringendsten Aufgaben, aber generell eine der wichtigsten Challenges der Unternehmensführung.

Wir bemerken in der gegenwärtigen Situation einen sehr heterogenen Umgang mit dem Thema „Fokussierung“.  So scheint die Abgrenzung des Wesentlichen vom Unwesentlichen vielen Schwierigkeiten zu bereiten. Aber was lenkt uns davon ab eine höhere Leistungsfähigkeit zu erreichen?

Eine Inflation von Aufgaben, Projekten, Schwerpunkten und Prioritäten gestaltet einen Arbeitsfokus zunehmend schwierig und verleitet dazu, das Ziel aus den Augen zu verlieren. Nun gibt uns die Krise aber die Chance diesen Trend zu stoppen und entgegen zu wirken. Nutzen wir alle die Zeit, die Organisation wieder maximal leistungsfähig und fokussiert einzusetzen. Und gerade auch das Management sollte sich in diesen Zeiten und in diesem Zusammenhang kritisch hinterfragen, ob es selbst ein Teil des Inflations-Problems darstellt.

Zur Bewältigung der Krise ist die volle Leistungsfähigkeit der Organisation dringend notwendig. Die Grenze zwischen „gut“ und „besser“ ist schmal und wird nach der Krise umso wichtiger sein.

Unternehmen, die…

  • weitestgehend unbeeindruckt von dieser globalen Krise ihrer Kernbestimmung nachgehen,
  • für die das Thema „Corona“ bereits sehr schnell eine sehr geringe Bedeutung in der alltäglichen Wahrnehmung im Unternehmen ausmacht und
  • die sehr früh verstanden haben, eine „angepasste Normalität“ zu definieren und zu akzeptieren,

werden nach der Krise „besser“ hervorgehen. #stayingahead

 

30. Juni 2020
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